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Praxisnaher Weg

zur FH-Professur

Wer sich für eine Professur an einer Fachhochschule interessiert, muss neben der wissenschaftlichen Expertise über Berufserfahrung verfügen. Mindestens drei Jahre werden gefordert. Oft fehlt promovierten Wissenschaftlern aber genau diese berufliche Praxis. Hier setzt das 2016 eingeführte NRW-Landesprogramm „Karrierewege FH-Professur“ an: Teilnehmer des Programms können über den Förderzeitraum von drei Jahren sowohl die erforderliche Berufspraxis außerhalb des Hochschulbetriebs sammeln, als auch an der Hochschule direkt in Lehre und Forschung mitarbeiten.

Insgesamt 80 Plätze stehen landesweit zur Verfügung. Einen davon besetzt Dr. Daniela Hayder-Beichel. Die promovierte Pflegewissenschaftlerin, die auch gelernte Krankenschwester ist, ist seit November dabei und verbringt jeweils die Hälfte ihres beruflichen Alltags in den Kliniken Maria Hilf in Mönchengladbach und an der Hochschule Niederrhein. „Frau Dr. Hayder-Beichel arbeitet hier am Aufbau des Studiengangs 'Pflege' mit“, erklärt Thomas Kutschke, Geschäftsführer der Akademie für Gesundheitsberufe (kbs) in Mönchengladbach und Ansprechpartner für das Programm in den Kliniken Maria Hilf. Ein Ziel des neuen Studiengangs ist, die Pflegepraxis in Altenheimen und Krankenhäusern weiterzuentwickeln. Thomas Kutschke: „Es gibt in der Pflege sehr viele Tätigkeiten, die aus der Tradition heraus in bestimmter Art und Weise durchgeführt werden. Es ist aber wichtig, auch die wissenschaftliche Basis zu hinterfragen.“ Kurz gesagt: Die Wissenschaft soll in den Pflegealltag eingeführt werden.

„Das Landesprogramm 'Karrierewege FH-Professur' ist ein wichtiger Mosaikstein, um den fortschreitenden Pflegenotstand zu verlangsamen. Zudem ermöglicht es den Fachhochschulen, Promovierte auf sich aufmerksam zu machen und ihnen ein attraktives Arbeitsfeld zu bieten.“

Diplom-Pflegewissenschaftler (FH) Thomas Kutschke M.A., Geschäftsführung kbs | Die Akademie für Gesundheitsberufe, Mönchengladbach, Ansprechpartner für das Programm in den Kliniken Maria Hilf

 

„Langfristig profitieren beide Partner von dem Förderprogramm“, ist Thomas Kutschke überzeugt. „Die Hochschule, da sie so Kontakt zum wissenschaftlichen Nachwuchs knüpfen kann. Das Unternehmen wiederum erhält hochspezialisierte Mitarbeiter und dadurch neue Erkenntnisse für die tägliche Arbeit.“

 

„Die Teilnahme an diesem Programm empfinde ich als äußerst reizvoll. Einerseits habe ich hier die Möglichkeit, tief in die Praxis einzusteigen und viele neue Einblicke zu gewinnen. Andererseits ist die Arbeit an der Hochschule spannend, da die Studierenden zwar einen wissenschaftlichen Background haben, aber auch viel praktische Unterstützung benötigen. Das muss koordiniert und organisiert werden. Dabei bleibt es nicht aus, neue Denkstrukturen zu entwickeln. Ich kann mir für die Zukunft gut vorstellen, dass man mit einer solchen Stelle die Forschungsarbeit zwischen Hochschule und Klinik voranbringen kann.“

Dr. Daniela Hayder-Beichel, Teilnehmerin NRW-Förderprogramm „Karrierewege FH-Professur“ 

 

Innovationspartner Niederrhein

Christian von Styp-Rekowski, Projektkoordination
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Kontakte zum Unternehmen:

Thomas Kutschke
kbs | Die Akademie
für Gesundheitsberufe
Kamillianerstraße 42
41069 Mönchengladbach
02161 892 2501
Thomas.Kutschke@remove-this.kbs-mg.remove-this.de
www.kbs-mg.de

 

Dr. Daniela Hayder-Beichel
Kliniken Maria Hilf GmbH
Viersener Straße 450
41063 Mönchengladbach
Tel. 02161 892-5330
Daniela.Hayder-Beichel@remove-this.mariahilf.remove-this.de
www.mariahilf.de

 

Dr. Daniela Hayder-Beichel
Hochschule Niederrhein
Fachbereich 10, Gesundheitswesen
Reinarzstraße 49
47805 Krefeld
49 2151 822 – 6755
Daniela.Hayder-Beichel@remove-this.hs-niederrhein.remove-this.de
www.hs-niederrhein.de

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